Material zum Bau von Testgärten zur Weinbergschneckenproduktion

» Andreas Kloker, Indelhausen, Roman Lenz, Buttenhausen, Siegfried Preusch, Gomadingen, Claudia Ostertag, Lautertalschule Hundersingen

Nach der 2002 und 2003 durch PLENUM geförderten Prüfung der Wiedereinführung der Weinbergschneckenzucht im Lautertal durch die Fachhochschule Nürtingen, Prof. Roman Lenz, hat sich viel rund um den inzwischen als Markenzeichen eingetragenen Albschneck getan. Ein historischer Schneckengarten ist als Schauobjekt in Indelhausen-Weiler an nahezu traditioneller Stelle entstanden. Das Thema Schneckenzucht hat viele Interessenten auch in der Presse gefunden. Beispielsweise entstand im letzten Jahr die Dokumentation „Schleimspur zum Erfolg – Die Tradition der Schneckenbauern“ des SWR, in der das Lautertal die Hauptrolle einnahm. Seit Anfang 2005 ist der Albschneck zudem in die „Arche des guten Geschmacks“ von Slow Food aufgenommen worden und erhält dadurch bundesweite Vermarktung. Bislang sind nur wenige deutsche Produkte mit diesem Erfolg gekrönt.

Weiterhin besteht inzwischen eine sehr aktive „Interessengemeinschaft Albschneck“ mit rund 25 Mitgliedern. Hieraus haben sich vier Antragsteller für die Test-Schneckenproduktion gefunden, die Gärten unterschiedlicher Größe anlegen können und wollen. Es handelt sich um Andreas Kloker, Neffe des Hirsch-Wirts in Indelhausen, der seit je her und nach wie vor Schnecken auf der Karte anbietet. Zum anderen Siegfried Preusch, Sohn eines Gomadinger Landwirts, der den väterlichen Betrieb in naher Zukunft mit neuen Betriebszweigen übernehmen will. Prof. Lenz wird gemeinsam mit einem Bekannten einen Garten in Buttenhausen errichten und die Lautertalschule Hundersingen plant einen Garten nicht nur zu Umweltbildungszwecken für ihre Schüler, sondern auch tatsächlich für die Produktion. Das Regierungspräsidium  hat zwischenzeitlich die benötigte Sammelerlaubnis erteilt, so dass die Gärten bestückt werden können und bis zum Herbst ca. 12.000 Schnecken produziert werden sollen.

Gefördert wird  Zaunmaterial für die Errichtung der Schneckengärten. Je nach Antragsteller werden die Gärten unterschiedlich groß sein und damit unterschiedliche Produktionsmengen hervorbringen.

Zunächst sollen die Schnecken als ganze Schnecken (eingedeckelt, sogenannte „Deckelschnecken“) vermarktet werden, mittelfristig soll das Schneckenfleisch jedoch auch weiterverarbeitet werden, z.B. zu Schneckenwurst. Hierbei bestehen schon Kontakte zu einem Metzger


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Albschneck
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