Marketingmaßnahmen für das Albschneck-Projekt
» Museum + Stiftung Anton Geiselhart
Die Stiftung Anton Geiselhart ist Mitglied in der Interessengemeinschaft „Albschneck“, die immer mehr Anhänger findet und dieses Jahr in die Schneckenproduktion durch vier Produzenten einsteigt. Zur Bewerbung und Förderung des „Albschneck-Projektes“ möchte die Stiftung zwei Maßnahmen ergreifen, die die anstehende Vermarktung der Albschnecken unter-stützt:
- Eine Ausstellung keramischer Arbeiten dreier Künstler zum Thema Schnecke von Mai bis August 2005 in der Stiftung Geiselhart in Gundelfingen mit dem Ziel der Bewerbung der „Albschnecke“. Dabei sollen in der Ausstellung die Entwicklungsstufen bis zum fertigen keramischen Produkt dargestellt werden. Im Rahmen der Ausstellung wird über die IG „Albschneck“, die Schneckengärten und deren regional-historische Hintergründe informiert. Außerdem sollen in diesem Zeitraum Aktionen wie z.B. Alb-Guide Führungen zum historischen Schneckengarten und ein Vortrag zur Schneckenhaltung und –zucht im Lautertal stattfinden.
- Im Rahmen dieser Ausstellung wird ein „außergewöhnliches“ Schnecken-Service (Teller/Schale) in Zusammenarbeit der Künstler mit der Gastronomie im Lautertal und der „Schmeck den Süden-Wirte“ entwickelt werden. Es soll mit diesem Service kein „weiterer Schneckenteller“ entstehen, sondern mit den Objekten die Einzigartigkeit der Schnecke auf der Schwäbischen Alb hervorgehoben werden, auf die der Gastwirt beim Servieren der Schnecken hinweisen kann. Erste Gastronomen haben bereits Interesse angemeldet.
Im Anschluss an die Ausstellung wird das Service in einer ersten Charge nach tatsächlich ermitteltem Bedarf der Gastronomen in einem Kleinbetrieb im Lautertal hergestellt, um recht-zeitig zur Fastenzeit – Schneckenzeit auf der Schwäbischen Alb den Gastronomen zur Verfügung zu stehen. Diese Charge wird unter der Schirmherrschaft der Stiftung hergestellt und ohne Gewinn vermarktet werden.
Es sollen mit diesem Service Anreize nicht nur für die Gastronomie, sondern auch für den Tourismus auf der Schwäbischen Alb geschaffen werden, das Thema Albschnecke aufzugreifen. Das Service kann z.B. als Souvenir fungieren, die Alb bewerben und vielleicht der Anfang einer Verselbständigung (Lammteller, Forellenteller, …) sein, die typische Gerichte des Lautertals und deren Einzigartigkeit präsentieren.
•Albschneck


