Filteranlage Sauerbrunnen

» Gemeinde Engstingen

Vor mehr als 400 Jahren entdeckten die Bewohner der „trockenen“ Alb auf der Suche nach Wasser für ihr Vieh den Sauerbrunnen in Kleinengstingen. Seither wurde der Brunnen, dessen Wasser wegen des hohen natürlichen Kohlensäuregehalts „Säuerling“ genannt wird, von Tieren und vor allem von Menschen genutzt. Dem Wasser wurde eine heilende Wirkung nachgesagt, so dass sich sogar die Klöster der Gegend das Wasser liefern ließen.
Neben Cannstatt, Göppingen und Überkingen ist Kleinengstingen einer der wenigen Orte, wo Säuerlinge seit jeher frei austreten, und die einzige Mineralquelle der gesamten Weißjura-Hochfläche. In den  80er Jahren wurden jedoch Keime im Wasser festgestellt und das Wasser durfte nicht mehr als Trinkwasser genutzt werden.

Sowohl die einheimische Bevölkerung als auch Touristen treten seitdem an die Gemeinde heran und äußern den Wunsch, die Trinkwasserqualität des Sauerbrunnens wieder herzustellen. Aktuelle Analysen zeigen, dass nach Einbau eines Ultrafilters, der Keime herausfiltert, das Wasser wieder trinkbar wäre. Die Gemeinde Engstingen will einen solchen Filter in den Brunnen einbauen lassen und mit einer Informationstafel auf die interessante Geschichte der Quelle hinweisen. Auch z.B. die Alb-Guides können dann bei einer Rast während des Befüllens der Trinkflaschen über die Hintergründe des Sauerbrunnens berichten.

Das Projekt unterstützt die Ziele von REGIONEN AKTIV, indem es die Attraktivität des ländlichen Raumes stärkt und die Angebote für den sanften Tourismus in unserer Region erwei-tert.


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