Bau einer Aufbereitungshalle für Holzhackschnitzel
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Der Arbeitskreis Klima und Energie in Metzingen (AKE) hat am 13.07.05 seine ab Herbst 2004 durch REGIONEN AKTIV geförderte Energiepotenzialstudie der Öffentlichkeit vorgestellt. Ziel war die Ermittlung der auf der Gemarkung Metzingen vorhandenen Potenziale für regenerative Energien. Die Biomasse nimmt hier einen großen Anteil ein.
In Metzingen fallen jährlich ca. 7.000-7.500 m3 Material aus Land- und Forstwirtschaft, Obst- und Weinbau, Landschaftspflege, Privatgärten und kommunaler Grünpflege an. 1/3 des angelieferten Materials ist holzartig und kann in den beiden Biomasseheizwerken im Schulzentrum Neugreuth und im Gymnasium verfeuert werden. Die Energiepotenzialstudie empfielt unter vielen anderen Maßnahmen den Bau einer Aufbereitungshalle für Holzhackschnitzel an der zentralen Sammelstelle für Holzschnittgut in Metzingen. Durch die Lagerung und Trocknung des Schnittguts wird die thermische Verwertung in den Holzhackschnitzelanlagen der Stadt deutlich verbessert. Der Wassergehalt des Schnittguts kann bis auf 10-15% gesenkt werden, in gleichem Maße wird der Brennwert erhöht. In langen, feuchten Wintern gab es schon öfter Ausfälle der Feuerung wegen schlechten Materials.
Bislang kommt 30-40% der Holzhackschnitzel von Fremdzulieferern. Mit dem Bau der Lagerhalle können die bestehenden Anlagen komplett mit eigenem Material befeuert werden. Der Forst kann als Brennholz nicht geeignetes Waldholz in die Verwertung geben, es verbleibt nach Abzug des Aufwands für Hacken und Transport ein Gewinn für den Forst. Landschaftspflegeholz kann kostengünstig entsorgt und sinnvoll verwertet werden.


