Albschneck - Produktentwicklung, Schulungen und Öffentlichkeitsarbeit
» Interessensgemeinschaft Albschneck
Nach der 2002 und 2003 durch PLENUM geförderten Prüfung der Wiedereinführung der Weinbergschneckenzucht im Lautertal durch die Fachhochschule Nürtingen, Prof. Roman Lenz, hat sich viel rund um den inzwischen als Markenzeichen eingetragenen Albschneck getan. Ein historischer Schneckengarten ist als Schauobjekt in Indelhausen-Weiler an nahezu traditioneller Stelle entstanden. Das Thema Schneckenzucht hat viele Interessenten auch in der Presse gefunden. Seit Anfang 2005 ist der Albschneck zudem in die "Arche des Guten Geschmacks" von Slow Food aufgenommen worden und erhält dadurch bundesweite Vermarktung.
Im Mai wurden bereits Material für die Errichtung der ersten Test-Schneckengärten gefördert, womit die Produktion begonnen wurde. Derzeit sind insgesamt 18.000 Schnecken in den Gärten, die im Herbst zu einem Teil als Deckelschnecken u.a. an die Gastronomie vermarktet werden. Hierfür müssen die Schnecken komplett zubereitungsbereit sein, was eine vorherige Bearbeitung erfordert. In der Interessensgemeinschaft ist auch ein Metzger, der seine ehemalige Metzgerei für diesen Zweck verwenden möchte. Hierfür werden einige kleine Investitionen (Ofen zum Abkochen der Schnecken, etc.) getätigt sowie der Raum nach Vorgabe des WKD wieder hergerichtet. Aus 1.000 Schnecken werden vier verschiedene Musterproben hergestellt und gezielt an vier ausgewählte Gastronomen abgegeben, die mit der Interessensgemeinschaft das Produkt weiter entwickeln.
Über die stetige Öffentlichkeitsarbeit und die regelmäßigen Treffen der IG Albschneck sind weitere Interessenten aufmerksam geworden, die in die Schneckenproduktion einsteigen oder sich am Gesamtprojekt beteiligen wollen.Für diese Interessente wird ein konzentriertes Schulungsprogramm angeboten, das den Züchtern die wichtigsten Aspekte zur Biologie der Weinbergschnecke, zur Haltung und zur Vermarktung vermittet. Ein 3-4-tägiges Schulungsprogramm sowie ein umfassender Schulungskatalog ist im entstehen.


